
Anders als bei manch anderem Arbeitereinsetzspiel findet die Interaktion nicht nur bei Vergabe der Aktionsfelder statt, sondern auch bei Gladiatorenkämpfen, Wagenrennen und Versteigerungen. Außerdem treiben Diebe ihr Unwesen, finden Märkte statt und wird in Handwerksbetrieben gearbeitet. Entsprechend kann man nicht nur über eines der vier Villenviertel gewinnen, sondern auch mit den Handwerkern oder den Gladiatoren. Das Spiel hat nicht die Planbarkeit einer japanischen Autofabrik, sondern doch eher die Unwägbarkeit einer römischen Stadt. Es geht kompetitiv zu, ohne chaotisch zu sein. Die Mechanismen sind dabei so nachvollziehbar, dass Kinder klar kommen. Die Farbgebung mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, macht dafür Menschen mit Farbsehschwäche keine Schwierigkeiten, der Karton ist allerdings völlig überdimensioniert.
Bewertung: Empfehlung!











